Performative Archive
Archivpraktiken im Fokus: Sammeln und Teilen. Die AG untersucht verschiedene Archivpraktiken und Initiativen und denkt über die Umsetzung eines Portals für die Vernetzung von Performance-Archiven in der Schweiz nach.Erster Anlass war ein Denkpool  in Verbindung mit einer PANCH-Online Lancierung in Bern.
pascalegrau@gmx.ch
margaritvonbueren(at)bluewin.ch

english version*
Performative Archive
Archival methods in Focus: Collecting and Sharing
The community is examining various archival methods and initiatives and is considering opening an archive portal to form a network of performance archives in Switzerland.
The first occasion was 2016 in connection with the PANCH-Online launching in Bern.
pascalegrau@gmx.ch
margaritvonbueren(at)bluewin.ch

Die Arbeitsgruppe besteht aus: Margarit von Büren, Pascale Grau (PANCH Vorstandmitglied), Olivia Jaques, Tabea Lurk, Valerian Maly, Sibylle Omlin

 


AG Performative Archive

März bis November 2018

Die Arbeitsgruppe Performative Archive setzt sich für eine gesamtschweizerische digitale Plattform und haptisches Performancearchiv ein, dessen Fehlen stellt in der Schweiz nach wie vor ein Desiderat dar. Dazu veranstaltete die Gruppe 2016 und ’17 zwei Netzwerktreffen in Form von Denkpools, zu denen Vertreter*innen von Memoinstitutionen, ausserinstitutionelle Veranstalter*innen und Sammlungs-Initiativen eingeladen waren, um über das OB und WIE einer Vernetzung von existierenden Performanceartefakten nachzudenken. Erste freiwillige Initiativen zur Vernetzung von bereits digitalisierten Sammlungs-Konvoluten sind bereits aufgegleist. Die AG verfolgt das Ziel die Zugänglichkeit von Performancedokumenten zu ermöglichen. Nur dadurch wird eine Auseinandersetzung mit Performancekunst überhaupt möglich. Um mit potentiellen Partner*innen konkrete Bedingungen der technischen und institutionellen Implementierung und/oder Vernetzung zu diskutieren und ausarbeiten zu können werden Finanzen benötigt. Ein entsprechendes Vernetzungsprojekt für die Einbindung der CH-Performancekunst in die Archive der ephemeren Künste (digital und haptisch) ist zur Zeit beim BAK hängig.

Geplant sind von März-Oktober 18 drei Denkpools und im November 18 ein Symposium in Bern mit internationalen Gästen.

März 18: Denkpool Reloaded

Digitale Plattformen und Datenbanken zur Dokumentation von Performancekunst in der Schweiz

Juni 18: Denkpool Reloaded II

Archivierung in beispielhaften Kunstinstitutionen CH: SIK, SAPA, Kunstmuseen & Kunsthallen
Rechtliche Fragen in Zusammenhang mit Archivalien (Nachlässe; z.B. über den Berufsverband Visarte Schweiz)

Treffen mit anderen Memoinstitutionen CH Phonoteca, Literaturarchiv etc.

September 18: Denkpool Reloaded III

RIOTS – Wilde und ausserinstitutionelle Archive: individuelle, haptische Archive

November 18: Internationales Symposium, Kunstmuseum Bern

State of the art von nationalen und internationalen Expert*innen zu Archivierungsmodellen ephemerer und performativer Kunst.
mit Live-Performances, Präsentationen und Vorträgen.

Die Arbeitsgruppe besteht aus: Margarit von Büren, Pascale Grau (PANCH Vorstandmitglied), Olivia Jaques, Tabea Lurk, Valerian Maly, Sibylle Omlin

 

Material zum Denkpool 2016

SO 4.9.16
PANCH Netzwerktreffen «Performative Archive»
im PROGR Zentrum für Kulturproduktion / Eingang Turnhalle Raum HKB 369 und 263
Konzept Programm PdF
Bericht PdF