TANZLOBBY ZÜRICH
OPEN CALL für OPEN STAGE

SO 3.3.2019 / 17 Uhr / 
Im Tanzhaus Zürich

SO 5.5.2019 / 17 Uhr /Im Rahmen von ZÜRICH TANZT im Zirkusquartier

Anmeldung und Ticketreservation für die Open Stage: info@tanzlobby.ch
Bewerbungen werden nach dem Prinzip „First come first served“ berücksichtigt.

Bitte teil uns die Länge deines Experiments mit (Max. 15 min, gerne auch kürzer, damit möglichst viele Gruppen von der Open Stage profitieren.
Eine kleine Änderung gibt es: ab 2019 sollten die Open Stage Teilnehmer Mitglieder sein oder einen Unkostenbeitrag von 50.- bezahlen.

TANZLOBBY


17.—20.1.2019 / 20 H (SO 18 H)
Alexandra Bachzetsis — Escape Act

Im Zeitalter massenhaft inszenierter Bildwelten und einer ungebrochenen Sehnsucht nach der Konservierung des jungen Körpers ist es nahezu unmöglich zwischen Schein und Sein zu unterscheiden. Wie beurteilen wir, was echt ist und was nicht? Und wie sehr ist Alltag auch Performance? Mit feiner Ironie widmet sich Alexandra Bachzetsis in ihrer neuen Arbeit «Escape Act» der Konstruktion von Echtheit und untersucht ihre alltäglichen wie popkulturellen Spielarten. Ihre Choreographie zitiert das von der Queer Culture geprägte Vogueing, YouTube-Tutorials für «Posing» und «Realness» ebenso wie die Formsprache des Triadischen Balletts um Oskar Schlemmer. Dabei sucht Bachzetsis nach der Möglichkeit einer Existenz zwischen dem etablierten Kanon körperlicher Codes und der Körpersprache der Subkultur, zwischen Improvisation und Norm, Differenz und Wiederholung.

Gessnerallee Zürich, Gessnerallee 8, 8001 Zürich
Info hier  https://www.gessnerallee.ch/programm/20190101/#/5306-5305


17.1.2019 + 2.2.2019 + 9.2.2019
Performances
Livio Beyeler, Yvonne Good, Parvez Imam, Sibel Kocakaya, Amina Nabi, Olivia Talina Fosca Schneider & Samuel Widmer

DO 17.1.2019 / 18—21 H
18 H Yvonne Good
18 H Olivia Talina Fosca Schneider
18.30 H Samuel Widmer
18.45 H Amina Nabi
19 H Parvez Imam
19.30 H Sibel Kocakaya
20 H Livio Beyeler

SA 2.2.2019 / 12-16 H
12 H Yvonne Good
13 H Amina Nabi
13.30 H Olivia Talina Fosca Schneider
14 H Parvez Imam
15 H Livio Beyeler

SA 9.2.2019 / 14-17 H
14 H Yvonne Good
14.15 H Samuel Widmer
15 H Olivia Talina Fosca Schneider
15.30 H Parvez Imam
16.00 H Livio Beyeler

Ausserhalb der Performance Tage ist der Kunstraum Waldhaus nur auf Vereinbarung geöffnet.

Kunstraum Waldhaus, Kurhausstrasse 20, 8032 Zürich
Info hier  https://kunstraumwaldhaus.ch/kunstraum-waldhaus-performances/


23.—27.1.2019 / 20 H (SO 19 H)
Les Reines Prochaines & Freund*innen (CH)
Let’s Sing, Arbeiterin!

Let’s Sing, Arbeiterin! ist die diskursive Revue zum 30-jährigen Bestehen der Frauen Performance Band Les Reines Prochaines. Von der Lawinenballade zum Hungerchoral, von der Analysendisco über Erzählcircus zum Emanzipationsrumba, vom militanten Schlager zum Minimal-Pomp, vom Euphorie Techno bis zum Folksong entfaltet sich ein musikalischer Reigen.  In gewagten Bögen jagen Les Reines Prochaines & Freund*innen Arbeiter*innenbilder durch kommunistische und kapitalistische Propagandafilter, reichern sie mit Persönlichkeiten aus dem Familienalbum an und überschreiben sie mit Projektionen für helle Zukunftsaussichten. Sie haben ihre eigenen Erfahrungen mit Mischberufen, Berufskrankheiten, Knochenarbeit und Ehrenamt, welche Songs, Sprachnummern, Körpergedichte und Tänze speisen. Von der Ideologie zur Choreografie vom Ich zum Wir, vom Wir zum Ich. Vom Kopf des Einzelnen in den geteilten Raum, in die Bewegung, ins Handeln. Wer nicht isoliert ist, ist auch nicht arm!

Konzeption und Regie Les Reines Prochaines und Chris Regn, Marcel Schwald
Musik, Gesang, Text, Choreografie und Performance von und mit Lukas Acton, Sibylle Aeberli, Michèle Fuchs, Sibylle Hauert, Chris Hunter, David Kerman, Fränzi Madörin, Muda Mathis, Chris Regn, Marcel Schwald, Dorothea Schürch, Sus Zwick
Ton Susanne Affolter
Licht Anna Wohlgemut
Musikalische Leitung Sibylle Aeberli, David Kerman
Video Sus Zwick
Foto und Grafik Lukas Acton
Requisiten Chris Hunter
Produktionsleitung Fränzi Madörin

Kaserne Basel, Klybeckstr. 1b, 4057 Basel
Info und Reservation hier
https://www.kaserne-basel.ch/de/spielplan/let-s-sing-arbeiterin/24-01-2019_20-00
http://www.reinesprochaines.ch/?m=1&lang=d

Weitere Tourneedaten

DO + FR 7. + 8.2.2019 / 20 H
Gessnerallee Zürich, Gessnerallee 8, 8001 Zürich
Info und Reservation hier
https://www.gessnerallee.ch/programm/20190201/#/5322-5321

MI, FR & SA 20./22./23.2.2019 / 20.30 H
Tojo Theater Reitschule Bern
Info und Reservation hier
http://www.tojo.ch/reitschule/tojo/?gruppen


DI 29.1.2019 / 19 H
Der Südkaukasus in Literatur und Kunst — Texte von Kram Aylisli und Projekte von artasfoundation

Im ersten Teil des Abends liest Thomas Sarbacher aus dem Buch Steinträume des aserbaidschanischen Autors Akram Aylisli. Darin widerspricht der Autor der in seinem Land geltenden Version vom Konflikt mit Armenien und versucht zwischen den verfeindeten Nationen Brücken zu bauen, doch sein Buch wurde in Aserbaidschan verboten. artasfoundation engagiert sich für den Schriftsteller.
In der zweiten Hälfte des Abends lädt artasfoundation dazu ein, in Gesprächen mit beteiligten Projektleiter_innen und Kunstschaffenden Genaueres über aktuelle Kunstprojekte der Stiftung im Südkaukasus zu erfahren.

Begrüssung: Barbara Ellenberger und Dagmar Reichert
Moderation: Sylvia Sasse
Lesung: Thomas Sarbacher

Museumsgesellschaft und Literaturhaus  Limmatquai 62, 8001 Zürich
http://www.artasfoundation.ch


FR 1.2.2019 / 20 H
put your heart under your feet… and walk! / à Elu
Steven Cohen

Ausgangspunkt für diese als Performance und Ausstellung konzipierte Arbeit ist der Tod von Cohens Lebenspartner Elu. Cohen, ein feenartiges Wesen, hält eine performative Zeremonie auf der mit Ballettschuhen bedeckten Bühne ab. Mit¬hilfe verschiedener künstlerischer Mittel aus Performance, Bildender Kunst und Video schafft er ein Bühnenmonument, das als Symbol für die Liebe über den Tod hinaus besteht. Ein wunderschönes Requiem für alle, die einen nahestehen¬den Menschen verloren haben. Und ein Denkmal für die Kunst, das Leben zu feiern.

Steven Cohen wurde 1962 in Johannesburg, Süd¬afrika geboren. Er lebt und arbeitet in Frankreich. Als visueller Künstler und als Performer Gast auf international renommierten Festivals.

Gessnerallee Zürich, Gessnerallee 8, 8001 Zürich
Info und Reservation hier  https://www.gessnerallee.ch/programm/20190201/#/5202-5201


SO 17.2.2019 / 19.30—20:30 H
Across ZüriCH | Oscillations

Ein musikalisch-filmisches Programm zwischen Drone Music – Essay Film – und Liveperformance.

Film/Live: Heidi Hiltebrand | Komposition: Martin Lorenz | Ensemble Werktag

Wiederholungen , Schwingungen und Überlagerungen – ausgehend von Martin Lorenz’ Konzeptstück für Sax, Klavier und Live-Elektronik folgt Heidi Hiltebrands Kamera in Zürich Menschen und ihren Beschäftigungen. Die vom Ensemble WERKTAG gespielte «Minimal-Drone» Musik nimmt uns mit auf eine Reise durch die Zeit – Mit den immer gleichen sich langsam verändernden Tonabfolgen, studieren wir mit einer geduldig beobachtenden Kamera die Schwingungen der Menschen einer Stadt – Ein Hasten und Rasten, ein Suchen, ähnlich eines „Wimmelbuches“ für Kinder, bis sich auch die Bilder überlagern und sich mit der Realität überschneiden…

KOSMOS  Lagerstrasse 104, 8004 Zürich
Ensemble Werktag  FB


21.—26.02.2019 / 20 H (SO 18 H)
Simone Aughterlony — Maintaining Stranger

In «Maintaining Stranger» wird eine künstlich kultivierte, steinige Wüste als Cruising Zone für fremde Begegnungen ausgewiesen. Hier trifft sich eine Reihe Nebendarsteller, die wie aus verschiedenen Besetzungen ausgewählt scheinen und dennoch auf ihre Art ikonisch sind. In der künstlichen Einöde stellen sie sich ihrer Unbedeutsamkeit und skizzieren Intimitäten, die keinen Anspruch auf Nähe haben – denn längst haben sie damit aufgehört sich mit dem Unmessbaren zu messen. Ohne Heimat, Skript oder Geschichte nehmen diese Fremden den Ort jenseits Kolonialisierung ein, sie pflegen einen Prozess der Enteignung, während das «Andere» abgebaut wird. Obwohl die Vorstellung des «Fremden» durch ein fremdartiges Konzept enträtselt und zu proximaler Natur erklärt wurde, ist diese Fremdengemeinschaft durch die Schmerzen und Freuden des Zusammenseins versammelt –aber nicht verbunden.

«Maintaining Stranger» folgt dem Wetter und den Wettergegerbten sowie den Driften und Lücken zwischen Menschen, bei denen Intimität am stärksten spürbar ist. Denn Liebe ist nichts Persönliches, es sind immer die Unterschiede.

Gessnerallee Zürich, Gessnerallee 8, 8001 Zürich
Info und Reservation hier
https://www.gessnerallee.ch/programm/20190201/#/5327-5326