5.11.—16.12.2018
mono — de – sync / sync / de – sync (enjoy)
Ensemble Metanoia

wir sitzen alle vor dem
gleichen Lautsprecher
und jede*r hört etwas anderes.
wenn das so ist, wie können
wir miteinander sprechen?

MO 5.11.2018 / 19.30 H 
Zürcher Institut für Interreligiösen Dialog
Kulturpark Pfingstweidstrasse 16, 8005 Zürich

MI 21. + DO 22.11.2018 / 20.30 H 
Kunstraum Walcheturm, Kasernenareal Zürich

MO 26. + DI 27.11.2018 / 19.30 H
Reformierte Kirche Zürich Hard, Bullingerplatz, Zürich

SO 16.12.2018 / 16 H 
ZHdK, Toni-Areal Konzertsaal 1, 7. Stock

Konzept, Komposition, Performance: Jörg Köppl
Performance: Franziska Bruecker, Lara Stanic und Mitglieder
des Laien-Ensembles Urban Prayer Zürich
Produktion, konzeptuelle Mitarbeit: Ketty Ghnassia
Szenografie: Mirjam Bürgin
Regie und Assistenz: Léo Collin

Eine Produktion von ensemble metanoia


OPEN CALL FÜR PERFORMANCES
 L21
bis 31. Dezember 2018

Das Luzerner Löwendenkmal erinnert an die am 10. August 1792 während der französischen Revolution bei der Verteidigung des Königspalastes in Paris gefallenen Schweizer Gardisten. Es wurde auf Initiative des Patriziers und ehemaligen Garde- offiziers Carl Pfyffer von Altishofen nach einem Entwurf des dänischen Bildhauers Bertel Thorvaldsen im Jahre 1821 errichtet.
Das Löwendenkmal gehört seit 200 Jahren untrennbar zum Stadtbild und – wenn auch wenig reflektiert – zum Selbstverständnis der Luzerner Bevölkerung. Handkehrum wird es jedes Jahr von rund 1,4 Millionen Touristen aus aller Welt besucht.
Im Hinblick auf das 200-Jahrjubiläum im Jahr 2021 befragt das Mehrjahresprojekt «Löwendenkmal 21» der Kunsthalle Luzern dieses vielschichtige Erinnerungsmonu- ment aus künstlerischer Sicht und mit einem interdisziplinären Ansatz.
«L21» plant in den Monaten Juni und September 2019 eine Performance-Reihe, deren Veranstaltungen jeweils an einem bestimmten Abend pro Woche (wird noch definiert) jeweils um «20.21 Uhr» vor dem Löwendenkmal stattfinden sollen.
Kunstschaffende aus dem Bereich der Performance Kunst sind eingeladen, Ideen und Projektskizzen einzureichen.
– Die Performance sollte sich auf Aspekte des Löwendenkmals beziehen. Hintergrundinformationen dazu finden sich auf www.loewendenkmal21.ch/ueber-L21/ 

Die Zeitdauer der Performance ist offen. Das Programm wird abhängig von den ausgewählten Arbeiten gestaltet.
Die Löwenskulptur selbst und die davor liegende Zone können bis zu einem Abstand von 10 Metern zur Felswand nicht bespielt werden. Die Performance muss die denkmalgeschützte Parklandschaft respektieren. Es besteht kein Anspruch auf exklusive Nutzung, der Park bleibt während der Performance öffentlich zugänglich. – Das erwartete Publikum ist heterogen zusammengesetzt und besteht aus zufällig anwesenden Touristen sowie Kunstinteressierten.
Einzureichen ist ein Dossier mit Projektskizze, CV und vorläufigem Budget. Bitte in elektronischer Form bis 31. Dezember 2018 an loewe@loewendenkmal21.ch
Über die Realisierung entscheidet die Projektleitung L21, bzw. die Unterzeichneten. Die Entscheide werden auch im Falle von Absagen kurz begründet. Es besteht seitens der Kunstschaffenden kein Anspruch auf Realisierung.
Bei Fragen stehen wir gerne zur Verfügung.
 Wir freuen uns auf spannende Ideen und auf eine mögliche Zusammenarbeit!
L21 Team: Peter Fischer Annick Bosson

Verein Löwendenkmal 21 (L21) der Kunsthalle Luzern Löwenplatz 11, 6002 Luzern
T: +41 (0)41 412 08 09  loewe@loewendenkmal21.ch www.lionmonument21.com


FR 30.11.2018 / 20 H
«Entgeisterung» von Tim Zulauf/KMUProduktionen und Yves Netzhammer 

Weitere Aufführungsdaten
SO 2.12. / 18 H / DI 4.12. / 20 H / DO 6.12. / 20 H / SO 9.12. / 18 H

Eine Theateraufführung als Filmdreh: An jedem der fünf Aufführungsabende wird eine vollständige Version des Skripts verfilmt. Gemeinsam mit den Darsteller*innen taucht das Publikum im Film auf – und kreuzt sich dort mit den virtuellen Wesen, die vom Künstler Yves Netzhammer errechnet werden.
Der Handlungsrahmen dreht sich um einen Raumpfleger, eine Anthropologin und eine Kunsthistorikerin. Für die Rekonstruktion einer Fernsehsendung tauschen sie Recherchematerial über die Herkunftswege mittelafrikanischer Kunst in europäischen Sammlungen aus. Aber unvermittelt tanzt ein untotes Konzept aus Ethnographie und Psychologie zwischen die Reihen: «Fetischismus», mit dem sich die Psychoanalyse gegen «Frauen» und die nordwestliche Welt gegen «primitiven» Geisterglauben abgegrenzt haben, um sich so selbst zu definieren. Ab dem Moment ist im Fernseh-Studio nichts mehr wie vorgesehen: Die Bild- und Spielebenen kämpfen gegeneinander, alle wehren sich gegen Vereinnahmung. Wer wird da Fetisch für wen?

Spiel: Vivien Bullert, Agnes Lampkin, Christoph Rath – – – Text, Regie: Tim Zulauf – – – Computeranimation: Yves Netzhammer – – – Dramaturgie: Andreas Storm – – – Kamera: Dominique Margot, Susanne Hofer – – –  Sounddesign: Nicolas Buzzi – – – Videoregie: Noemi Sugaya – – – Kostüm: Zuzana Ponicanova – – – Lichtkonzept: Michael Omlin – – – Beratung Greenscreen: Martin Schaffner / video-to-go.ch – – – Assistenz: Sarah E. Müller – – – Administration: Lena Critelli – – – Produktionsleitung: Lukas Piccoli

Gessnerallee Zürich  Gessnerallee 8, 8001 Zürich
Tickets und Informationen unter  www.gessnerallee.ch/programm/20181101/#/5220-5219

Atelier Tim Zulauf/KMUProduktionen


7.—9.12.2018
Les Urbaines Festival

FR 9.11.2018

Pré-Urbaines party, Arsenic (Lausanne): Colin Self, Yantan Ministry, Yanling

Le festival Les Urbaines invite à un week-end dédié aux pratiques artistiques émergentes, avec une quarantaine de projets proposés gratuitement entre Lausanne et Renens : performances, spectacles, concerts, œuvres plastiques, dj sets et ateliers. Des expériences multiples, sensibles et mouvantes, qui font naître de nouveaux langages et façonnent les imaginaires contemporains. L’exposition à l’Espace Arlaud se prolonge jusqu’au 16 décembre.

Les Urbaines festival invites you to a week-end dedicated to emerging artistic practices, with some forty-odd projects happening free of charge between Lausanne and Renens: performances, shows, concerts, artworks, dj sets and workshops. These multifold, sensitive and shifting experiences give birth to novel languages and shape our contemporary imagination anew. The exhibition at Espace Arlaud continues until December 16th.

Akinola Davies Jr / Ange Halliwell / Arthur Chambry & Gauthier Chambry & Loto Retina / Ashley Holmes / Astrit Ismaili / Boothroyd / Brandon Covington Sam-Sumana / Bully Fae Collins / CECILIA / Ceylan Öztrük / Chienne de Garde / Crystallmess / Dorota Gawęda & Eglė Kulbokaitė / Elise Carron / Galerie / Hannah Catherine Jones / Ivy Monteiro & Javier Stell-Fresquez / Jessika Khazrik / Kate Call / Laurent Quartier / Loto Retina / Maïté Chénière / Maria Metsalu / Mavi Veloso / Mohamed Almusibli / Moya DeYoung / N-Prolenta / Noémie Griess & Carmelo Benzi / Nuitunit / Oneka von Schrader / P.Vlex & Yanx / Saray Escoto /
Shannen SP / Sitara Abuzar Ghaznawi / Tamara Alegre / Xzavier Stone / YATTA

CultuRadio, Ateliers/Workshops, Visites guidées/Guided tours, Garderie/Childcare

Lieux/Venues:
Arsenic, Espace Arlaud, Le Bourg, Le Romandie, Les Jumeaux, Théâtre Sévelin 36, TILT au Corso

Les Urbaines  rue de Genève 57, 1004 Lausanne
+41 21 566 70 30  info@urbaines.ch 

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SO 9.12.2018 / 14 H
Body Buddies – Projektpräsentation

Virtuelle Erlebnisse und Begegnungen mit Augmented Reality in der Regionale 19 Ausstellung A Tooth for an Eye (24.11.-30.12.2018).
Im Projekt Body Buddies werden Avatare der Teilnehmenden gestaltet, die den Besucherinnen und Besuchern auf Abruf als virtuelle Körper in der Ausstellung erscheinen. Die Avatare bewegen sich im virtuellen Ausstellungsraum, der mit der analogen Welt verschmilzt, zeigen ihre unterschiedlichen, persönlichen Bezüge zu den ausgestellten Werken und sinnieren über Körper und Körperlichkeit.
In Zusammenarbeit mit Sarah Buser.

Mit: Diyar, Gabriele, Joana, Gökhan, Fränzi und Rahel
https://www.kunsthallebasel.ch/education-program/body-buddies/


SO 16.12.2018 / 20.30 H

The Art of Sound

The Art of Sound gibt dem Aufeinandertreffen der Künstlerin und Performerin Mio Chareteau und dem Musiker Alexandre Babel eine Form: Beide sind gleichermassen von der Bildhaftigkeit eines Musikstückes und den musikalischen Dimensionen der visuellen Kunst fasziniert. Das Projekt bewegt sich an den Grenzen zwischen Ausstellung und Konzert. Dafür wird der Kunstraum Walcheturm als Kunstgalerie gestaltet und das Publikum ist eingeladen, dem Raum im Rahmen einer zeitbasierten Performance zu begegnen. Das Programm beinhaltet sechs verschiedene Werke, welche aufgrund ihrer plastischen und visuellen Qualität ausgewählt wurden und sich wesenhaft mit ihrer akustischen Produktion verbinden. Konzertstücke, Installationen und Performances – alle Werke beschreiben die Beziehung zwischen Publikum und Kunstwerk, indem sie im Raum als unabhängige akustische Stationen platziert sind und sich nacheinander in Gang setzen.

Mark Barden: Monoliths I-V (2014-2018) UA der Version für 4 Schlagzeuger und Elektronik
Mio Chareteau: White Piece (2016) für Klavier solo
Mio Chareteau: The Field Drum Suite (2018) für 4 Schlagzeuger
Tristan Perich: Impermanent (2010) für 2 Schlagzeuger und 1-bit Elektronik
Alvin Lucier: Music for pure waves, Bass Drums and acoustic Pendulums (1980), Installation
Cyrill Lim & Marcel Zaes: Pochen (2014) Installation

Mio Chareteau und Alexandre Babel (Konzept, Programm)
Hildegard Kleeb (Klavier)
Eklekto Geneva Percussion Center (Schlagzeug)

In Koproduktion mit Eklekto.
Kunstraum Walcheturm  Kanonengasse 20, 8004 Zürich